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Schwenkbarer Fahrradvorbau – drehbarer Vorbau für mehr Platz

Ein schwenkbarer Fahrradvorbau kann ein erstaunlich einfaches Problem lösen: Ein Fahrrad ist häufig gar nicht wegen seines Rahmens besonders sperrig, sondern wegen seines breiten Lenkers. Gerade moderne E-Bikes, Trekkingräder, Mountainbikes und SUV-Bikes besitzen oft breite Fahrradlenker. In einer Garage, einem Keller, Flur, Fahrradraum oder insbesondere in der Heckgarage eines Wohnmobils oder Campers können dadurch wenige Zentimeter darüber entscheiden, ob ein Fahrrad bequem abgestellt werden kann oder ständig im Weg steht.

Die Lösung kann ein schwenkbarer Vorbau sein. Er ermöglicht es, den Fahrradlenker zur Seite zu schwenken und das Fahrrad dadurch beim Abstellen oder Transportieren deutlich schmaler zu machen.

Je nachdem, wonach gesucht wird, werden dafür ganz unterschiedliche Begriffe verwendet. Manche sprechen von einem drehbaren Vorbau, einem drehbaren Fahrradvorbau, einem wegdrehbaren Vorbau oder einem klappbaren Vorbau. Andere suchen nach einer Möglichkeit, den Fahrradlenker zu drehen, den Lenker querzustellen, den Lenker um 90 Grad zu drehen oder ihn einfach zur Seite wegzuschwenken.

Gemeint ist häufig dasselbe Problem: Der Lenker soll beim Abstellen möglichst wenig Platz beanspruchen.

Genau für diese Aufgabe haben wir bei Rocker Parts unsere RocStem Fahrradvorbauten entwickelt.

Was ist ein schwenkbarer Fahrradvorbau?

Ein herkömmlicher Fahrradvorbau verbindet den Gabelschaft mit dem Lenker. Er bestimmt damit unter anderem die Position des Lenkers und beeinflusst – abhängig von Länge, Winkel und Bauform – auch die Sitzposition auf dem Fahrrad.

Ein schwenkbarer Fahrradvorbau übernimmt diese klassische Aufgabe ebenfalls, besitzt darüber hinaus aber einen zusätzlichen Mechanismus. Dieser ermöglicht es, den Lenker zum Abstellen oder Verstauen seitlich zu schwenken.

Beim RocStem lässt sich der Fahrradlenker werkzeuglos um 90° zur Seite schwenken. Der Lenker steht anschließend weitgehend parallel zum Fahrrad, statt quer dazu.

Genau deshalb werden schwenkbare Vorbauten häufig auch als drehbare Vorbauten bezeichnet. Technisch ist „schwenken“ bei unserer Konstruktion die treffendere Beschreibung, aus Sicht eines Fahrradfahrers ist die Formulierung „Lenker drehen“ aber genauso nachvollziehbar.

Auch die Suche nach einem klappbaren Fahrradvorbau führt häufig zu diesem Thema. RocStem klappt den Fahrradlenker allerdings nicht nach unten oder oben. Der Lenker wird seitlich geschwenkt beziehungsweise gedreht. Wer also seinen Fahrradlenker einklappen, wegklappen, wegdrehen oder querstellen möchte, sucht möglicherweise nach unterschiedlichen Begriffen – das gewünschte Ergebnis ist jedoch oft ähnlich: Das Fahrrad soll weniger Platz benötigen.

Warum macht ein drehbarer oder schwenkbarer Vorbau das Fahrrad schmaler?

Ein Fahrradrahmen ist vergleichsweise schmal. Ein moderner Fahrradlenker kann dagegen erheblich breiter sein.

Besonders bei Mountainbikes, E-MTBs, modernen E-Bikes und SUV-E-Bikes gehören breite Lenker heute zum normalen Erscheinungsbild. Aber auch Trekkingräder, Citybikes und Tourenräder können durch Lenker, Griffe, Bremshebel, Displays oder Bedienelemente viel Platz beanspruchen.

Wird der Lenker um 90 Grad zur Seite geschwenkt, verändert sich die Situation grundlegend. Statt quer zur Fahrtrichtung zu stehen, verläuft der Fahrradlenker weitgehend längs zum Fahrrad.

Ein drehbarer Fahrradvorbau kann deshalb überall interessant sein, wo nicht die Länge des Fahrrads, sondern seine Breite das eigentliche Problem ist.

Das gilt zum Beispiel beim Abstellen im Keller oder in einer Garage, beim Unterbringen mehrerer Fahrräder nebeneinander oder beim Transport im Wohnmobil.

Fahrradlenker im Wohnmobil oder Camper wegdrehen

Ein besonders typischer Einsatzbereich für einen schwenkbaren Vorbau ist die Heckgarage eines Wohnmobils.

Wer zwei E-Bikes, Trekkingräder oder Mountainbikes in einer Wohnmobil-Heckgarage unterbringen möchte, kennt das Problem: Die Fahrräder selbst würden eigentlich hineinpassen, aber die Lenker stehen weit zur Seite. Griffe, Bremshebel und Displays kommen sich gegenseitig oder der Wand der Heckgarage in die Quere.

Ein schwenkbarer oder drehbarer Vorbau für das E-Bike kann hier Platz schaffen, ohne dass der Lenker jedes Mal mit Werkzeug gelöst und anschließend wieder ausgerichtet werden muss.

Der Lenker wird zum Verstauen zur Seite geschwenkt und vor der Fahrt wieder in seine vorgesehene Fahrposition gebracht.

Das ist auch der Grund, weshalb Suchbegriffe wie „Fahrradlenker Wohnmobil drehen“, „Fahrradlenker in der Heckgarage wegdrehen“, „E-Bike schmaler machen“ oder „Fahrrad platzsparend im Camper verstauen“ letztlich dasselbe Grundproblem beschreiben.

Nicht nur fürs Wohnmobil: Fahrrad platzsparend abstellen

Die Schwenkfunktion ist keineswegs ausschließlich für Camper oder Reisemobile interessant.

Ein schwenkbarer Fahrradvorbau kann überall dort helfen, wo Fahrräder möglichst schmal abgestellt werden sollen:

  • in der Garage oder Fahrradgarage,

  • im Keller oder Fahrradkeller,

  • im Flur oder Abstellraum,

  • in einer Wohnung oder einem Apartment,

  • beim Transport,

  • bei mehreren Fahrrädern nebeneinander,

  • in engen Durchgängen,

  • oder beispielsweise bei der Mitnahme eines Fahrrads im Zug.

Ein Fahrrad mit seitlich weggedrehtem Lenker benötigt in der Breite erheblich weniger Raum als dasselbe Fahrrad mit querstehendem Lenker.

Der platzsparende Fahrradvorbau verändert dabei nicht die Abmessungen des eigentlichen Fahrrads. Er setzt vielmehr dort an, wo häufig die größte Breite entsteht: am Fahrradlenker.

Schwenkbar, drehbar oder klappbar – wie heißt ein solcher Fahrradvorbau richtig?

Eine einheitliche Alltagssprache gibt es für diese Funktion nicht.

Wir verwenden bei Rocker Parts hauptsächlich die Bezeichnung schwenkbarer Fahrradvorbau, weil der Lenker bei unserem RocStem seitlich geschwenkt wird.

Viele Fahrradfahrer würden denselben Vorgang aber als Drehen bezeichnen. Deshalb sind auch drehbarer Vorbau oder drehbarer Fahrradvorbau verständliche Bezeichnungen.

„Klappbarer Vorbau“ oder „klappbarer Fahrradlenker“ wird ebenfalls gesucht, obwohl der Vorgang technisch nicht zwingend ein Klappen sein muss.

Weitere typische Beschreibungen sind:

  • Lenker drehen,

  • Fahrradlenker drehen,

  • Lenker schwenken,

  • Fahrradlenker schwenken,

  • Lenker wegdrehen,

  • Lenker wegschwenken,

  • Lenker querstellen,

  • Fahrradlenker zur Seite drehen,

  • Lenker um 90 Grad drehen,

  • Fahrradlenker um 90° schwenken,

  • Fahrrad schmal machen,

  • Fahrrad platzsparend abstellen.

Für uns ist weniger entscheidend, welchen Begriff jemand dafür verwendet. Entscheidend ist die Funktion: Der breite Fahrradlenker soll sich einfach zur Seite bewegen lassen, damit das Fahrrad beim Abstellen oder Transportieren weniger Platz benötigt.

Werkzeuglos statt jedes Mal Schrauben zu lösen

Natürlich kann man bei vielen Fahrrädern auch einen herkömmlichen Vorbau lösen und den Lenker beziehungsweise Vorbau verdrehen.

Für den gelegentlichen Transport mag das eine Möglichkeit sein. Für regelmäßiges Abstellen ist das jedoch wenig komfortabel.

Schrauben müssen gelöst werden, die korrekte Lenkerposition muss anschließend wiederhergestellt werden und die betreffenden Schraubverbindungen müssen entsprechend der Herstellervorgaben wieder korrekt angezogen werden.

Ein werkzeuglos schwenkbarer Vorbau verfolgt deshalb einen anderen Ansatz.

Die Schwenkfunktion gehört zum konstruktiven Prinzip des Vorbaus. Der Lenker kann zum Abstellen seitlich bewegt werden, ohne dass dafür jedes Mal die eigentliche Vorbauklemmung gelöst werden muss.

Gerade wenn das Fahrrad täglich in einer engen Garage steht oder E-Bikes während einer Reise regelmäßig aus der Heckgarage eines Campers genommen werden, macht dieser Unterschied aus einer theoretischen Möglichkeit eine alltagstaugliche Funktion.

Schwenkbarer Vorbau für E-Bike, Pedelec, Trekkingrad und MTB

Die Frage „Für welche Fahrräder eignet sich ein schwenkbarer Vorbau?“ lässt sich nicht allein über die Bezeichnung des Fahrrads beantworten.

Grundsätzlich kann der Wunsch nach einem drehbaren oder schwenkbaren Lenker bei ganz unterschiedlichen Fahrradtypen entstehen:

E-Bike und Pedelec: Gerade moderne E-Bikes besitzen häufig breite Lenker, Displays und zusätzliche Bedienelemente. Gleichzeitig werden hochwertige E-Bikes besonders häufig in Garagen, Kellern oder Wohnmobilen untergebracht.

Trekkingrad und Trekkingbike: Trekkingräder werden häufig für Touren und Reisen verwendet. Entsprechend interessant ist eine platzsparende Unterbringung während des Transports.

Mountainbike und MTB: Breite Lenker sind hier besonders verbreitet. Dadurch kann das Schwenken des Fahrradlenkers beim Abstellen einen großen Unterschied machen.

E-MTB und E-Mountainbike: Hier treffen breite MTB-Lenker und die Abmessungen moderner E-Bikes aufeinander.

SUV-Bike und SUV-E-Bike: Diese Fahrräder verbinden häufig Eigenschaften von Trekkingrad und Mountainbike und besitzen entsprechend breite Cockpits.

Gravelbike und Gravel-Bike: Auch hier kann eine Schwenkfunktion interessant sein, sofern die technischen Voraussetzungen des jeweiligen Fahrrads erfüllt werden.

Citybike, Crossbike und Tourenrad: Auch bei diesen Fahrradtypen kann ein drehbarer Vorbau sinnvoll sein, wenn das Fahrrad regelmäßig auf engem Raum abgestellt wird.

Wichtig ist deshalb nicht nur die Kategorie „Fahrrad“, „E-Bike“, „MTB“ oder „Trekkingrad“, sondern immer die konkrete technische Ausstattung und der vorgesehene Einsatzbereich.

Ahead-Vorbau oder Schaftvorbau?

Eine der wichtigsten Fragen bei der Nachrüstung eines Fahrradvorbaus lautet: Welches Vorbausystem besitzt mein Fahrrad?

Bei modernen Fahrrädern ist das Ahead-System weit verbreitet. Ein Ahead-Vorbau wird außen auf dem Gabelschaft geklemmt. Ein sehr verbreitetes Maß am oberen Gabelschaft ist 1 1/8 Zoll beziehungsweise 28,6 mm.

RocStem ist grundsätzlich als Ahead-Vorbau ausgelegt.

Damit eignet sich das System für viele moderne Fahrräder, E-Bikes, Trekkingräder und Mountainbikes mit entsprechender Ahead-Aufnahme.

Ältere oder klassisch aufgebaute Fahrräder können dagegen einen Schaftvorbau mit Innenklemmung besitzen. Der Vorbau wird dabei in den Gabelschaft eingeführt und im Inneren verspannt.

Auch ein solches Fahrrad muss deshalb nicht automatisch für einen modernen schwenkbaren Ahead-Vorbau ausscheiden. Mit einem passenden Vorbauadapter beziehungsweise Schaft-auf-Ahead-Adapter kann ein klassisches System in geeigneten Fällen auf eine Ahead-Aufnahme adaptiert werden.

Rocker Parts bietet entsprechende Adapterlösungen an.

Damit lässt sich ein schwenkbarer Fahrradvorbau nicht nur bei einem modernen Ahead-System, sondern unter passenden technischen Voraussetzungen auch an Fahrrädern mit klassischem Schaftvorbau nachrüsten.

1 1/8 Zoll und 28,6 mm – was bedeutet das?

Beim Ahead-System ist der Durchmesser des Gabelschafts entscheidend.

1 1/8 Zoll beziehungsweise 28,6 mm ist ein weit verbreitetes Maß am oberen Gabelschaft moderner Fahrräder.

Davon zu unterscheiden ist die Lenkerklemmung. Hier geht es nicht um den Gabelschaft, sondern um den Durchmesser des Fahrradlenkers im Bereich der Vorbauklemmung.

Bei modernen Fahrrädern begegnen einem insbesondere 31,8 mm und 35 mm.

Deshalb sind Aussagen wie „mein Fahrrad hat einen 1 1/8-Zoll-Vorbau“ allein noch nicht ausreichend. Für die Auswahl eines passenden Fahrradvorbaus müssen sowohl die Aufnahme am Gabelschaft als auch die Lenkerklemmung betrachtet werden.

31,8 oder 35 mm Lenkerklemmung?

Bei der Auswahl eines schwenkbaren Vorbaus spielt der Durchmesser des Lenkers eine entscheidende Rolle.

31,8 mm ist bei vielen E-Bikes, Trekkingrädern, Mountainbikes und anderen modernen Fahrrädern verbreitet.

35 mm findet sich insbesondere bei kräftig dimensionierten Lenkern und im sportlicheren Fahrradbereich.

Deshalb bieten wir RocStem sowohl für 31,8-mm-Lenker als auch für 35-mm-Lenker an.

Ein drehbarer oder schwenkbarer Vorbau muss selbstverständlich zur vorhandenen Lenkerklemmung passen. Der Wunsch „Ich möchte meinen Fahrradlenker um 90 Grad drehen können“ ist also nur der Ausgangspunkt. Vor der Auswahl müssen die technischen Maße des Fahrrads geprüft werden.

Höhenverstellbarer schwenkbarer Vorbau oder sportliche feste Geometrie?

Nicht jeder Fahrradfahrer möchte dieselbe Sitzposition.

Deshalb gibt es auch beim schwenkbaren Fahrradvorbau unterschiedliche Konzepte.

Ein höhenverstellbarer beziehungsweise winkelverstellbarer Vorbau ermöglicht es, die Position des Fahrradlenkers stärker an Fahrer und Fahrrad anzupassen. Ein höher eingestellter Lenker kann beispielsweise eine aufrechtere Sitzposition unterstützen.

Andere Fahrer bevorzugen einen kurzen, sportlichen Vorbau mit einer festeren Geometrie und möglichst direkter Positionierung des Lenkers.

Bei RocStem unterscheiden wir deshalb grundsätzlich zwischen unseren AiO-Modellen und den sportlicher ausgelegten Bend-Modellen.

RocStem AiO kombiniert die Schwenkfunktion mit einer Höhen- beziehungsweise Winkelverstellung.

RocStem Bend verfolgt dagegen einen kompakteren, sportlicheren Ansatz.

Damit bedeutet „schwenkbarer Vorbau“ nicht automatisch, dass man sich für eine bestimmte Sitzposition entscheiden muss. Auch ein drehbarer Fahrradvorbau kann je nach Konstruktion unterschiedliche ergonomische und sportliche Anforderungen berücksichtigen.

Kurzer Vorbau und Vorbaulänge

Neben Höhe und Winkel spielt auch die Vorbaulänge eine Rolle.

Ein kurzer Vorbau positioniert den Lenker anders als ein langer Fahrradvorbau und beeinflusst dadurch sowohl die Sitzposition als auch das Lenkgefühl.

Unsere kompakten Bend-Varianten sind mit einer Vorbaulänge von etwa 49 beziehungsweise 50 mm besonders kurz ausgelegt.

Das ist gerade für Fahrer interessant, die einen sportlichen Fahrradvorbau suchen und trotzdem nicht auf die Möglichkeit verzichten möchten, den Fahrradlenker zum Abstellen werkzeuglos zur Seite zu schwenken.

Was ist ICR – und warum ist interne Kabelführung beim Vorbau wichtig?

Moderne Fahrräder und E-Bikes besitzen zunehmend integrierte oder innenverlegte Leitungen.

Häufig begegnet einem dafür die Abkürzung ICR – Internal Cable Routing.

Dabei können Bremsleitungen, Schaltzüge, Kabel oder andere Leitungen teilweise oder vollständig innerhalb von Bauteilen geführt werden. Je nach Fahrradkonstruktion verlaufen die Leitungen beispielsweise durch beziehungsweise entlang des Steuersatzes und anschließend in den Rahmen.

Für einen klassischen Fahrradvorbau ist das bereits ein Kompatibilitätsthema. Bei einem schwenkbaren oder drehbaren Vorbau wird die Leitungsführung zusätzlich wichtig, weil beim Schwenken ausreichend Bewegungsfreiheit vorhanden sein muss.

Deshalb muss bei Fahrrädern mit ICR, interner Kabelführung oder durch den Steuersatz geführten Leitungen genauer hingesehen werden.

ACROS, Steuerlager und innenverlegte Kabel

Eine häufig anzutreffende Lösung für integrierte Kabelführung sind Systeme, bei denen Leitungen im Bereich des Steuerlagers beziehungsweise Steuersatzes in den Rahmen geführt werden.

Auch ACROS bietet entsprechende Steuersatz- und ICR-Lösungen an.

Für bestimmte Konstruktionen, bei denen Leitungen durch den Bereich des Steuerlagers geführt werden, haben wir bei Rocker Parts eine eigene ICR-Kabelführung entwickelt.

Damit können wir auch bei verschiedenen modernen Fahrrädern eine Lösung anbieten, bei denen ein gewöhnlicher Austausch des Vorbaus aufgrund der integrierten Leitungsführung nicht ohne Weiteres möglich wäre.

Wichtig bleibt: ICR ist kein einzelner universeller Aufbau. Die konkrete Kabelführung des jeweiligen Fahrrads muss betrachtet werden.

Passt ein schwenkbarer Vorbau an Cube, Riese & Müller, Specialized oder andere Fahrräder?

Diese Frage bekommen wir verständlicherweise häufig.

Fahrräder von Cube, Riese & Müller, Specialized, Trek, Ghost, Flyer, Canyon, Centurion, Haibike, Kalkhoff, Focus, Scott und Giant unterscheiden sich nicht nur zwischen den Herstellern, sondern teilweise erheblich zwischen einzelnen Modellreihen und Baujahren.

Deshalb wäre die pauschale Aussage „RocStem passt an jedes Cube E-Bike“ oder „ein schwenkbarer Vorbau passt an jedes Riese & Müller Fahrrad“ unseriös.

Entscheidend sind vielmehr die technischen Voraussetzungen.

Besitzt das Cube Trekkingrad einen passenden Ahead-Gabelschaft? Welche Lenkerklemmung hat das Haibike E-MTB? Werden beim Riese & Müller E-Bike Leitungen durch den Steuersatz geführt? Hat das Specialized Mountainbike einen 31,8-mm- oder 35-mm-Lenker? Wie ist das Cockpit eines Trek, Ghost, Flyer, Canyon oder Focus aufgebaut?

Genau diese Fragen entscheiden über die Kompatibilität.

Schwenkbarer Vorbau bei Cube, Haibike, Ghost, Canyon und anderen MTB-orientierten Fahrrädern

Bei Mountainbikes und E-MTBs von Marken wie Cube, Haibike, Ghost, Canyon, Specialized, Trek, Scott oder Giant ist insbesondere der breite Fahrradlenker interessant.

Ein breiter MTB-Lenker ist während der Fahrt sinnvoll, kann beim Abstellen aber viel Raum beanspruchen.

Gerade wer ein Mountainbike oder E-MTB im Keller, in einer Fahrradgarage oder im Wohnmobil unterbringen möchte, sucht deshalb häufig nach einer Möglichkeit, den MTB-Lenker wegzudrehen oder um 90 Grad zu schwenken.

Dabei müssen neben Gabelschaft und Lenkerklemmung selbstverständlich auch Einsatzbereich, Leitungsführung und Freigaben berücksichtigt werden.

Ein Fahrradvorbau ist ein sicherheitsrelevantes Bauteil. Deshalb darf die Frage der Kompatibilität niemals allein nach dem Markennamen beantwortet werden.

Trekkingrad und E-Bike von Kalkhoff, Flyer, Centurion, Focus oder Riese & Müller

Bei Trekkingrädern und komfortorientierten E-Bikes liegt der Schwerpunkt häufig etwas anders.

Fahrräder von Kalkhoff, Flyer, Centurion, Focus oder Riese & Müller werden beispielsweise oft für Alltag, Touren und Reisen genutzt. Genau in diesen Situationen spielt die Unterbringung des Fahrrads eine besondere Rolle.

Ein hochwertiges E-Bike soll nicht unbedingt außen am Wohnmobil transportiert werden. Viele Fahrer möchten ihre Fahrräder lieber in der Heckgarage ihres Campers verstauen.

Hier kann ein werkzeuglos drehbarer Fahrradlenker beziehungsweise ein schwenkbarer Vorbau einen ganz praktischen Nutzen haben: Das Fahrrad wird für die Fahrt nicht kleiner, aber beim Verstauen deutlich schmaler.

Auch hier gilt jedoch: Marke und Fahrradtyp allein sagen noch nichts über die technische Kompatibilität aus.

Einsatzbereiche: Was muss ein schwenkbarer Vorbau aushalten?

Ein Fahrradvorbau ist kein reines Komfortbauteil.

Während der Fahrt werden Kräfte über Lenker und Vorbau in die Lenkung übertragen. Deshalb sind Stabilität, Konstruktion, Material und Prüfung für uns entscheidende Themen.

RocStem ist nicht nur für gemütliche Fahrten auf Asphalt gedacht.

Unsere Vorbauten sind für den von uns freigegebenen Einsatzbereich bis Sport / EP3 ausgelegt. Dazu gehören neben Asphalt auch Schotter, Waldwege, Forststraßen und naturbelassene Wege sowie entsprechende sportliche Nutzung innerhalb der Freigaben.

RocStem ist für ein Systemgewicht bis 130 kg freigegeben und für normale Pedelecs beziehungsweise E-Bikes bis 25 km/h vorgesehen.

Nicht freigegeben sind unter anderem S-Pedelecs sowie extreme Einsatzbereiche wie Downhill oder Bikepark.

Gerade beim Thema „schwenkbarer Vorbau für MTB“ ist diese Unterscheidung wichtig. Mountainbike bedeutet nicht automatisch Downhill. Ein MTB oder E-MTB kann auf Touren, Waldwegen und naturbelassenen Wegen eingesetzt werden, ohne dass daraus automatisch eine Freigabe für Sprünge, Bikepark oder extreme Downhill-Belastungen folgt.

DIN EN ISO 4210-5:2023 – Prüfung der Lenkung

Für uns war es wichtig, dass die Belastbarkeit eines schwenkbaren Fahrradvorbaus nicht nur aus theoretischen Berechnungen oder unserem eigenen Gefühl abgeleitet wird.

Die DIN EN ISO 4210-5:2023 beschäftigt sich mit Prüfverfahren für die Lenkung von Fahrrädern.

RocStem wurde entsprechend geprüft und hat die vorgesehenen Prüfungen bestanden.

Dabei wurde unter anderem mit einem 680 mm breiten Prüflenker gearbeitet.

Für einen schwenkbaren oder drehbaren Fahrradvorbau ist eine solche Prüfung aus unserer Sicht besonders wichtig. Schließlich kommt zu den klassischen Aufgaben eines Vorbaus eine bewegliche und verriegelbare Konstruktion hinzu.

Werkzeugloses Schwenken soll im Stand einfach sein. Während der Fahrt muss der Vorbau dagegen genau das Gegenteil leisten: stabil und zuverlässig seine vorgesehene Position halten.

CNC-gefräst aus hochfestem 7075-T6 Aluminium

Ein schwenkbarer Fahrradvorbau besteht konstruktiv aus mehr als einem einfachen Aluminiumkörper.

Deshalb setzen wir bei RocStem auf hochfestes 7075-T6 Aluminium und CNC-Bearbeitung.

Die wesentlichen Aluminiumbauteile werden präzise aus dem Vollen gefräst.

7075-T6 ist eine hochfeste Aluminiumlegierung, die aufgrund ihrer mechanischen Eigenschaften auch in anspruchsvollen technischen Bereichen und in Luftfahrtanwendungen eingesetzt wird.

Uns geht es dabei nicht darum, mit dem Begriff „Flugzeugaluminium“ eine möglichst spektakuläre Werbeaussage zu erzeugen. Entscheidend ist die konkrete Legierung und deren Eignung für eine hochwertige, belastbare Fahrradkomponente.

CNC-Fertigung ermöglicht zudem präzise Geometrien und Passungen – besonders wichtig bei einem Vorbau, der neben seiner normalen Funktion zusätzlich einen Schwenkmechanismus besitzt.

Schwenkmechanismus, Verriegelung und Fahrposition

Ein schwenkbarer Fahrradvorbau muss zwei widersprüchliche Anforderungen miteinander verbinden.

Zum Abstellen soll er sich möglichst einfach bewegen lassen.

Beim Fahren soll er sich dagegen gerade nicht bewegen.

Deshalb kommt der Verriegelung eine zentrale Bedeutung zu.

Bei RocStem wird der Lenker für das platzsparende Abstellen entriegelt, um 90° zur Seite geschwenkt und anschließend vor der Fahrt wieder in seine definierte Fahrposition gebracht und verriegelt.

So entsteht aus einem normalen Fahrradvorbau ein funktionales Bauteil, mit dem sich der Fahrradlenker ohne Werkzeug wegdrehen lässt.

FlatFit™ – wenn nicht nur die Breite, sondern auch die Höhe zählt

Beim Schwenken eines Fahrradlenkers entsteht noch eine weitere geometrische Besonderheit.

Der Gabelschaft eines Fahrrads steht normalerweise nicht senkrecht, sondern entsprechend dem Lenkwinkel schräg. Wird ein Vorbau um diese Achse geschwenkt, kann sich dadurch die Position des Lenkers verändern.

Genau für diese Situation haben wir FlatFit™ entwickelt.

FlatFit gleicht bei unseren MAX-Varianten den konstruktionsbedingten Lenkwinkel aus und ermöglicht dadurch eine besonders flache Lenkerposition beim Schwenken.

Das kann vor allem dort interessant sein, wo nicht nur die Breite, sondern auch die verfügbare Höhe knapp ist – beispielsweise in bestimmten Wohnmobil-Heckgaragen.

Schwenkbarer und höhenverstellbarer Vorbau

Bei RocStem AiO verbinden wir zwei Funktionen miteinander.

Der Vorbau lässt sich schwenken und ermöglicht gleichzeitig eine Anpassung der Lenkerposition.

Damit richtet sich AiO insbesondere an Fahrer, die einen höhenverstellbaren schwenkbaren Fahrradvorbau beziehungsweise einen verstellbaren drehbaren Vorbau suchen.

Wer dagegen eine kompaktere und sportlichere Lösung bevorzugt, findet diese in den Bend-Modellen.

Mit den MAX-Varianten kommt zusätzlich FlatFit™ hinzu.

So lässt sich die grundsätzliche Idee „Lenker zur Seite drehen“ mit unterschiedlichen Anforderungen an Sitzposition, Bauhöhe und sportliche Ausrichtung kombinieren.

Schwenkbarer Vorbau nachrüsten

Viele Fahrräder müssen nicht ab Werk mit einem drehbaren Vorbau ausgestattet sein.

Ein schwenkbarer Vorbau lässt sich grundsätzlich nachrüsten, wenn die technischen Voraussetzungen des jeweiligen Fahrrads erfüllt sind.

Zu prüfen sind insbesondere:

  • Gabelschaft und Vorbausystem,

  • benötigte Klemmhöhe,

  • Lenkerdurchmesser beziehungsweise Lenkerklemmung,

  • Leitungs- und Kabelführung,

  • vorhandenes ICR-System,

  • Platz für Leitungen beim Schwenken,

  • Fahrradtyp und vorgesehener Einsatzbereich.

Bei einem klassischen Schaftvorbau kann zusätzlich ein geeigneter Adapter erforderlich sein.

Die Nachrüstung sollte fachgerecht erfolgen. Wer sich bei Ahead-System, Gabelschaft, Lenkerklemmung oder ICR nicht sicher ist, sollte die Montage beziehungsweise Kompatibilität durch einen Fahrrad-Fachbetrieb prüfen lassen.

Vor- und Nachteile eines schwenkbaren Fahrradvorbaus

Der offensichtlichste Vorteil ist der geringere Platzbedarf beim Abstellen.

Ein Fahrradlenker lässt sich schnell zur Seite bewegen. Dadurch wird das Fahrrad schmaler, ohne dass Lenker, Griffe, Bremshebel oder andere Komponenten demontiert werden müssen.

Bei einem werkzeuglosen System entfällt außerdem das regelmäßige Lösen der eigentlichen Vorbauklemmung.

Das ist besonders komfortabel, wenn die Funktion häufig genutzt wird.

Ein schwenkbarer Vorbau ist allerdings konstruktiv aufwendiger als ein einfacher starrer Vorbau. Zusätzliche Mechanik benötigt Bauraum und bringt zusätzliche Anforderungen an Konstruktion, Fertigungsqualität und Verriegelung mit sich.

Auch die Kompatibilität muss genauer betrachtet werden. Ein klassischer Ahead-Vorbau ohne Zusatzfunktion ist naturgemäß einfacher aufgebaut.

Ob ein drehbarer Fahrradvorbau sinnvoll ist, hängt deshalb vom tatsächlichen Problem ab. Wer sein Fahrrad in einer riesigen Garage abstellt und den Lenker niemals drehen muss, benötigt die Funktion vermutlich nicht.

Wer dagegen jeden Tag an einem querstehenden Fahrradlenker vorbeilaufen muss oder zwei E-Bikes in eine enge Wohnmobil-Heckgarage bekommen möchte, bewertet denselben Vorteil möglicherweise völlig anders.

Schwenkbarer Vorbau oder Lenker einfach mit Werkzeug drehen?

Wer den Fahrradlenker nur einmal im Jahr für einen Transport verdrehen möchte, kann je nach Fahrrad möglicherweise auch mit einer klassischen Lösung leben.

Wer den Lenker dagegen regelmäßig querstellen möchte, wird das ständige Arbeiten mit Werkzeug schnell anders beurteilen.

Genau hier liegt der Unterschied zwischen einer improvisierten Möglichkeit und einer dafür entwickelten Funktion.

Ein werkzeuglos schwenkbarer Vorbau ist dafür konstruiert, den Lenker regelmäßig aus der Fahrposition in die platzsparende Position und wieder zurück zu bewegen.

Fahrrad und Pedale: Noch mehr Platz sparen

Der Lenker ist häufig der größte seitliche Platzfresser eines Fahrrads – aber nicht der einzige.

Auch Pedale stehen seitlich aus dem Fahrrad heraus.

Wer ein Fahrrad besonders kompakt in einem Wohnmobil, Camper, Keller oder einer Garage unterbringen möchte, kann deshalb einen schwenkbaren Fahrradvorbau mit Klapppedalen kombinieren.

Der Lenker wird seitlich weggedreht und die Pedale werden eingeklappt.

So lässt sich nicht nur der Platzbedarf am Cockpit, sondern auch im Bereich der Kurbel reduzieren.

Cube, Canyon, Trek oder Giant: Nicht die Marke entscheidet, sondern die Technik

Bei der Suche nach einem schwenkbaren Fahrradvorbau wird verständlicherweise häufig zuerst nach der eigenen Fahrradmarke gesucht.

„Drehbarer Vorbau für Cube“, „schwenkbarer Vorbau für Canyon“, „Lenker bei Trek wegdrehen“ oder „klappbarer Vorbau für Giant“ sind nachvollziehbare Fragestellungen.

Technisch ist die Marke aber nur der Anfang.

Ein Cube kann ein Trekking-E-Bike, Mountainbike oder SUV-E-Bike sein. Ein Canyon kann ein Gravelbike oder MTB sein. Trek, Specialized, Scott und Giant bieten ebenfalls sehr unterschiedliche Fahrradtypen und Cockpit-Konstruktionen an.

Dasselbe gilt für Ghost, Haibike, Focus und Centurion.

Bei komfort- und tourenorientierten E-Bikes von Riese & Müller, Flyer oder Kalkhoff können wiederum andere Vorbauformen und Kabelführungen anzutreffen sein.

Deshalb prüfen wir nicht „Marke ja oder nein“, sondern die konkrete technische Situation.

ICR bei modernen E-Bikes – genauer hinschauen lohnt sich

Gerade bei aktuellen E-Bikes wird das Cockpit immer stärker integriert.

Leitungen verschwinden aus dem sichtbaren Bereich, Kabel werden intern geführt und der Übergang von Lenker, Vorbau und Steuersatz wird optisch immer geschlossener.

Das sieht aufgeräumt aus, macht einen Vorbauwechsel aber teilweise anspruchsvoller.

Wer beispielsweise bei einem modernen Cube, Riese & Müller, Haibike, Kalkhoff, Focus, Flyer oder anderen E-Bike einen schwenkbaren Vorbau nachrüsten möchte, sollte deshalb nicht nur Lenkerdurchmesser und Gabelschaft messen.

Auch der Verlauf von Bremsleitungen, Schaltzügen und elektrischen Kabeln muss berücksichtigt werden.

Bei passenden ACROS-/ICR-Konfigurationen kann unsere dafür entwickelte Kabelführung eine Lösung darstellen.

MTB, E-MTB und 35-mm-Lenker

Im sportlicheren Bereich begegnet einem neben der verbreiteten 31,8-mm-Klemmung zunehmend auch die 35-mm-Lenkerklemmung.

Deshalb gibt es RocStem nicht nur für 31,8 mm, sondern auch für 35-mm-Lenker.

Das ist beispielsweise bei entsprechenden Mountainbikes und E-MTBs von Specialized, Trek, Ghost, Canyon, Haibike, Scott, Giant oder Cube interessant – sofern das konkrete Fahrrad die weiteren technischen Voraussetzungen erfüllt und innerhalb des freigegebenen Einsatzbereichs genutzt wird.

Ein schwenkbarer MTB-Vorbau kann gerade wegen der typischerweise großen Lenkerbreite einen erheblichen Unterschied beim Platzbedarf machen.

Vom ersten RocStem bis zum heutigen schwenkbaren Fahrradvorbau

Die Entwicklung eines Fahrradbauteils endet nicht mit dem ersten funktionierenden Prototyp.

Aus praktischen Erfahrungen entstehen neue Anforderungen. E-Bikes verändern sich, Lenker werden breiter, 35-mm-Klemmungen werden wichtiger, ICR und vollständig oder teilweise innenverlegte Leitungen verbreiten sich und Kunden möchten einen schwenkbaren Vorbau an immer unterschiedlichen Fahrradtypen einsetzen.

Auch unsere RocStem-Familie hat sich deshalb weiterentwickelt.

Heute reicht sie vom höhenverstellbaren AiO über den sportlicheren Bend bis zu MAX-Varianten mit FlatFit™. Lösungen für ICR, Adapter für unterschiedliche Einbausituationen und weiteres Zubehör erweitern die Möglichkeiten.

Die Grundidee ist dabei dieselbe geblieben:

Der Fahrradlenker soll sich einfach, schnell und werkzeuglos zur Seite schwenken lassen, wenn das Fahrrad weniger Platz benötigen soll.

Ein schwenkbarer Fahrradvorbau für moderne Fahrräder

Fahrräder haben sich weiterentwickelt.

E-Bikes sind leistungsfähiger geworden, Mountainbikes besitzen breite Lenker, Trekkingräder werden komfortabler und Cockpits zunehmend integriert. Gleichzeitig werden Fahrräder hochwertiger und ihre Besitzer möchten sie geschützt im Wohnmobil, Keller oder in der Garage unterbringen.

Damit entstehen neue Anforderungen an ein Bauteil, das auf den ersten Blick sehr einfach wirkt: den Fahrradvorbau.

Ein moderner Vorbau kann heute mehr sein als nur die starre Verbindung zwischen Gabelschaft und Lenker.

Er kann höhenverstellbar sein. Er kann unterschiedliche Lenkerdurchmesser aufnehmen. Er muss mit modernen Ahead-Systemen und gegebenenfalls integrierten Kabelführungen zusammenspielen.

Und er kann – wie RocStem – den Fahrradlenker zum Abstellen um 90 Grad zur Seite schwenken.

Fazit: Schwenkbarer, drehbarer oder klappbarer Vorbau – entscheidend ist die Funktion

Ob du nach einem schwenkbaren Vorbau, drehbaren Fahrradvorbau, klappbaren Vorbau, wegdrehbaren Lenker oder einer Möglichkeit suchst, deinen Fahrradlenker um 90 Grad zu drehen: Hinter diesen unterschiedlichen Bezeichnungen steckt häufig dasselbe Ziel.

Das Fahrrad soll beim Abstellen und Transportieren weniger Platz benötigen.

Ein schwenkbarer Fahrradvorbau kann genau dabei helfen.

Bei modernen Ahead-Fahrrädern ist die Nachrüstung häufig unkompliziert möglich. Für klassische Schaftvorbauten können Adapter eine Lösung sein. Bei ICR und innenverlegten Leitungen muss die jeweilige Konstruktion betrachtet werden. Mit 31,8- und 35-mm-Varianten lassen sich unterschiedliche Lenkerstandards berücksichtigen, und mit höhenverstellbaren oder sportlicheren Varianten kann der Vorbau an unterschiedliche Anforderungen angepasst werden.

Ob E-Bike, Pedelec, Trekkingrad, Mountainbike, MTB, E-MTB, SUV-Bike, Gravelbike oder Citybike – entscheidend sind immer die technischen Voraussetzungen und der vorgesehene Einsatzbereich.

Und ob das Fahrrad von Cube, Riese & Müller, Specialized, Trek, Ghost, Flyer, Canyon, Centurion, Haibike, Kalkhoff, Focus, Scott oder Giant stammt: Nicht der Markenname allein entscheidet über die Kompatibilität, sondern Gabelschaft, Lenkerklemmung, Kabelführung, Einbausituation und Nutzung.

Genau deshalb haben wir RocStem nicht einfach als einen weiteren Fahrradvorbau entwickelt.

Unser Ziel war ein hochwertiger, belastbarer und werkzeuglos schwenkbarer Fahrradvorbau, mit dem sich ein breiter Fahrradlenker dann zur Seite drehen lässt, wenn er im Weg steht – und der während der Fahrt zuverlässig das tut, was ein guter Vorbau tun soll.

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